ATLAS Projekt legt Standards für die nächste Generation der digitalen Landwirtschaft fest

– eine Pressemitteilung des IAIS Fraunhofer Institut

Die moderne Landwirtschaft wird mehr und mehr digital. Obwohl eine Vielzahl an technischen Lösungen bereits existiert, erfordert der Mangel an Kompatibilität eine sorgfältige Auswahl der Maschinen, Sensoren und Datenverarbeitungsplattformen, wodurch die Adaption dieser Systeme für die individuellen Bedürfnisse des Landwirtes gehemmt wird.

Das Horizon Projekt 2020 „ATLAS“ strebt die Überwindung dieser Einschränkungen an. Ziel ist es eine offene digitale Serviceplattform für landwirtschaftliche Anwendungssoftware zu entwickeln und ein nachhaltiges “Ökosystem“ für die innovative digitale Landwirtschaft aufzubauen. Die Plattform wird eine flexible Kombination aus landwirtschaftlicher Maschinerie, Sensorsystemen und Datenanalyseinstrumenten ermöglichen und dadurch das Problem der Inkompabilität lösen und somit den  Landwirten ermöglichen ihre Produktivität durch die Nutzung der hoch entwickelten digitalisierten Technologie nachhaltig zu erhöhen.

Durch Nutzung der ATLAS Plattform werden die Vorteile der digitalisierten Landwirtschaft durch zahlreiche Pilotstudien gezeigt. Neben den Pilotstudien werden so genannte Innovationszentren, ein Netzwerk aus Endnutzern, Dienstleistern, Wissenschaftlern und Entscheidungsträgern etabliert um die Vorteile der digitalen Landwirtschaften für ein größeres Publikum zugänglich zu machen. Zudem werden durch die Gewährung von Startkapital und Darlehen innovative Unternehmen dazu angeregt ihre Dienstleistungen auf der Plattform anzubieten.

Die Atlas Plattform stellt eine flexibles Gerüst um verschiedene Sensoren, Maschinen und Dienstleistungen anzubieten, zur Verfügung.

Das Kick-Off Meeting fand am 16. und 17. Oktober 2019 im Fraunhofer IAIS statt. Während des Meetings wurden die Perspektiven für die Endnutzer Landwirten und Maschinenbauindustrie heraus gearbeitet. Weiterhin wurden neben dem Arbeitsplan und unmittelbar anstehende Veranstaltungen die Managementstruktur und die Entscheidungsfindungsmechanismen des Konsortiums diskutiert.

Das Atlas-Projekt hat eine Laufzeit von 36 Monaten bis September 2022 und umfasst 30 Partner aus Deutschland, der Schweiz, Griechenland, Italien, Rumänien, Spanien und Lettland.