fodjan auf der EuroTier 2022

Die EuroTier ist eins der Dreh- und Angelpunkt-Events des Livestock Farmings. Natürlich sind wir wie immer auch mit am Start!

Wo kann ich fodjan treffen und live erleben?

Panel-Diskussion:

Digitalisierung und Datenschnittstellen für Praktiker – hier diskutieren live auf der Bühne wir zusammen mit Lely, FarmChamps und mehr die aktuellen Herausforderungen der Datenverknüpfung im Livestock-Bereich und mögliche Lösungen.

EuroTier, DLG Bühne in Halle 26 Stand B33, 16.11.2022 10-11 Uhr

Stand:

Dieses Jahr sind wir vor allem in Person auf der EuroTier unterwegs. Schreiben Sie uns also gern eine E-Mail an business-solutions@fodjan.de, um einen persönlichen Termin auf der EuroTier auszumachen.

Ansonsten sind wir zeitweise auch auf dem Stand einer unserer Projekte anzutreffen: ATLAS Projekt in Halle 26, Stand B 25

Was ist neu bei fodjan zur EuroTier?

Seit der letzten digitalen EuroTier in 2021 und der letzten Vor-Ort-EuroTier 2018 hat sich so einiges bei fodjan getan. Hier ein paar Einblicke:

Fütterungscontrolling in Richtung Klimatracking ausgebaut

Das Controlling der wichtigsten Fütterungsabläufe und -kennzahlen ist eines der Grundthemen von fodjan seit jeher: Futterbestände, Kostenoptimierung sowie Gesundheit und Ökonomie im Blick behalten. Die Auswertungsansicht Fütterungscontrolling bringt dies seit Ende 2020 und vielen Erweiterungen (zuletzt im Juli 2022) auf ein neues Level. Dazu gehören z.B.:

Das Monitoring der Futteraufnahme – auch in Zusammenhang mit aktivierten Schnittstellen aus der Futtermisch- und -wiegetechnik

Monitoring der Futterkosten oder des IOFC im Vergleich zur Milchleistung:

Abschätzung der Methanemission aus der Fütterung:

Weitere Funktionen wie Futtereffizienz- und Stickstofftracking und mehr zu den Funktionen im Detail lesen Sie hier: Fütterungscontrolling >

Individualisierungsmöglichkeiten von fodjan für Berater

In den letzten Jahren haben wir unsere Möglichkeiten zur Individualisierung einer eigenen fodjan-Welt als Whitelabellösung für Beratungsteams in der Fütterung stark erweitert. Neben komplett individuell entwickelten Funktionen lassen sich immer mehr bestehende Bausteinmodule wie ein eigenes Design, Futtermitteldatenbank etc. oder auch für mehr Komfort wie z.B. eine Variante des Bearbeitens von Mischfuttermitteln aus der Rationsbearbeitung heraus hinzufügen.

Ihre fodjan-Ansprechpartner dafür finden Sie hier.

Neue Schnittstellen fürs Futtermanagement

Neben weiteren Laborschnittstellen u.a. zu weiteren LUFA-Laboren sind auch die Grassland-Schnittstelle für die Weidehaltung als auch eine erste Testversion der CowConnect-Schnittstelle eingezogen, um den Komfort bei der Datennutzung und -übertragung noch weiter zu erhöhen.

Design & Übersichtlichkeit für ein schnelleres fodjan

Viele Nutzer und viele neue Funktionen heißt natürlich auch technische Pflege auf der anderen Seite. Wir legen dabei höchsten Wert auf schnelle Ladezeiten, Übersichtlichkeit in der Nutzung und moderne sichere Technologie. Deswegen arbeiten wir sukzessive daran alle Seiten in unser neues Design. Die Verbesserung ist jetzt schon vielen Nutzern im täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Arbeiten mit der Plattform deutlich positiv bewusst geworden. Und schöner und aufgeräumter sieht es auch noch aus!

Einfacher absprechen mit dem Rationsmessenger

Im Tab „Kommentare“ lassen sich bei fodjan Änderungen zur Freigabe an jemanden schicken und mit Notizen kommentieren.

Mehr zu allen fodjan Funktionen -> lesen Sie hier.

fodjan Rabatt-Aktion während der EuroTier 2022

Für alle interessierten Fütterungsprofis gibt es während der EuroTier vom 24.10. bis 30.11.2022 20% Rabatt auf das erste Jahr der fodjan Pro Landwirt oder Berater Jahreslizenz. Gutscheincode für die Buchung: Eurotier2022

Viele Grüße und eine spannende EuroTier, wünscht das gesamte fodjan-Team!

Whitepaper: Game Changer DSGVO und der Landwirt als Kunde

Ist die DSGVO bei Ihnen wirklich gut umgesetzt?

Seit 2018 ist die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) unmittelbar geltendes Datenschutzrecht und hat dem Datenschutz eine nie dagewesene Aufmerksamkeit beschert. Diese Entwicklung ist gerade angesichts der Corona-Pandemie nicht zum Stillstand gekommen, sondern macht deutlich, wie wichtig es ist, Datenschutzbestimmungen zu prüfen, einzuhalten und zu dokumentieren.

Kopfzerbrechen?

Viele Anforderungen machen bisherige Ansätze unsicher, wenn nicht gar unzulässig. Die Landwirtschaft ist hiervon nicht ausgenommen. Auch hier stoßen wir fast täglich auf fragwürdige Verfahren zum Schutz personenbezogener Daten. Deswegen haben wir uns mit dem Dresdener Institut für Datenschutz und dem Netzwerk Digitale Landwirtschaft zusammengetan, um das Thema Datenschutz & Landwirtschaft insbes. in der Tierhaltung direkt zu adressieren und für Sie in einem kostenfreien Whitepaper zusammenzufassen.

Was wir für Sie ins Whitepaper gepackt haben:

Die Einhaltung der DSGVO kann eine Hidden-Champion-Strategie für Sie sein. Deshalb klären wir im Whitepaper die folgenden Punkte auf:

  • Was sind personenbezogene Daten in der Landwirtschaft?
  • Praktische Beispiele aus der Landwirtschaft
  • Die häufigsten Fallstricke
  • Risiken für Ihr Unternehmen und reale Straffälle
  • Was im Falle einer DSGVO-Informationsanfrage zu tun ist
  • DSGVO-Checkliste für Ihre Arbeit

Hinweis: Die Downloadseite des Netzwerks Digitale Landwirtschaft ist zwar englischsprachig, Sie können darüber aber beide Versionen herunterladen: Deutsch und Englisch.

Wir freuen uns auf Ihr Feedback an hello@digital-livestock.com.

Feed 4.0 – Projekt für digitalen Futtermittelhandel im Milchviehbereich

Was ist EIP Agri?

EIP-Agri steht für Europäische Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“. Die Bildung sogenannter „operationeller Gruppe“ (OG) in mehreren Projekten bildet den Grundstein für innovative Umsetzungen und soll den Austausch zwischen Landwirten, Wissenschaftlern und weiteren Interessenten fördern. Für die Umsetzung eines Projektes im Freistaat Sachsen muss eine OG mindestens zwei voneinander unabhängige Akteure umfassen und ihren Sitz in Sachsen haben.

Weitere Informationen zur Sächsischen Vernetzungsstelle der EIP-AGRI finden Sie hier.

Die Herausforderungen der Praxis, die uns zu Feed 4.0 motiviert haben

Die Fütterung hat einen überragenden Einfluss auf Tierwohl und Leistung sowie auf den CO2-Fußabdruck der Milchproduktion. An die Fütterung einer modernen Milchkuh bestehen zahlreiche Anforderungen in Bezug auf Gesundheit, Leistung, Nährstoffkreislauf, Klimawandel und Ökonomie. Futtermittel sind Naturprodukte und daher in verschiedenen Qualitäten und endlichen Mengen verfügbar. So haben Milchviehhalter gemeinsam mit Fütterungsberatern die Fütterung der Tiere sehr genau zu balancieren. Wetterextreme verknappen die Verfügbarkeit von Futtermitteln in zunehmendem Ausmaß. Es gilt daher, neue Wege zu finden, mit denen die Betriebe verfügbare Futtermittel bewerten und bestmöglich kombinieren können, um Tierwohl, Klimabilanz und die Wirtschaftlichkeit nachhaltig zu optimieren.

Bestehende Webplattformen für den Handel von Grundfuttermitteln sind ein erster wichtiger Schritt. Es bedarf jedoch einer intelligenten Weiterentwicklung dieser Marktplätze, damit die Landwirte im betrieblichen Futtermitteleinkauf der Vielzahl an Anforderungen Rechnung tragen und eine schnelle Übersicht über passende Optionen zu Ihrer aktuellen Betriebssituation und Ration erhalten können.

fodjan App im Milchviehstall

Die Lösungsidee: Ein digitaler Futterzukauf-Assistent

Durch die Teilnahme am Projekt »FEED 4.0« soll die Ressourceneffizienz in der Milchviehhaltung durch künstliche Intelligenz im Futtermitteleinkauf der Betriebe verbessert werden.So sollen landwirtschaftliche Betriebe digital bei der betriebsindividuell optimalen Einkaufsentscheidung für Futtermittel unterstützt und die bestehenden Webplattformen mit dem geplanten, digitalen Prototyp verbunden werden.

Die von der OG geplante Plattform basiert auf dem Ansatz von Industrie 4.0. Das bedeutet im konkreten Fall, dass nicht die Landwirte oder Berater selbst das Onlineangebot nach passenden Futtermitteln durchsuchen, sondern ein spezieller Suchalgorithmus diese Aufgabe schneller und wesentlich umfassender automatisch übernimmt. Die Nutzer gewichten Ihre Anforderungen an die Futterration. Der Suchalgorithmus schlägt daraufhin automatisch ein passendes Futtermittel inklusive einer, entsprechend den Zielen optimierten, Empfehlung zum konkreten Einsatz innerhalb der Futterration vor. Dieser Suchalgorithmus fungiert dabei als Assistent. Letztlich entscheiden Landwirte und Berater, welchen Vorschlag sie wählen und passen daraufhin die Ration gegebenenfalls an. Beide Zielgruppen des Systems sollen in den Entwicklungsprozess des Softwareprototypen frühzeitig eingebunden werden.

Die Projektpartner

  • fodjan GmbH: Projektleitung und Koordination der OG sowie Entwicklung des Softwareprototypen und Bereitstellung der Plattform.
  • Agrarberatung Koesling Anderson: Unterstützung bei der Anbindung der Futterindustrie sowie bei der konkreten Einbindung der Vorschläge in die Rationsberechnungsmatrix
  • Luchbergmilch eG – Agrarunternehmen Starbach-Sachsen eG: Durchführung der operativen Tests der Prototypen in Zusammenarbeit mit fodjan
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden: Wissenschaftliche Begleitung des Projekts